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Neues zum TSV Georgii Allianz e. V.

In der Sondersitzung des Bezirksbeirates Vaihingen am 13.3.17 blieb das Gremium bei seinem Nein zu den Plänen der Allianz und forderte einen erneuten Suchlauf, um ein Grundstück zu finden, dass ‚sozial und klimatologisch‘ für den Allianz Neubau besser geeignet ist.

Die Stadträte der Stadt Stuttgart gaben jedoch in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik (UTA) am 14.3.17 mit einer großen Mehrheit grünes Licht für die Planung der Allianz. Zuvor haben die Stadtverwaltung und Allianz die Wettbewerbsunterlagen angepasst. Die teilnehmenden Architekten sind jetzt gehalten, unsere Eiche mit der entsprechenden Baumschutzzone zu erhalten. Außerdem soll an der Südgrenze des Areals eine Grünschneise in einer Breite von bis zu 50 Metern eingeplant werden.

Der Wettbewerb soll noch vor den Sommerferien entschieden werden, der Gemeinderat wird voraussichtlich am 19.9.17 über das Ergebnis, zusammen mit einer Simulation der klimatischen Folgen, unterrichtet. Am 10. Oktober soll konkret entschieden werden ob man die Realisierung zulässt.

Wie geht es nun für den Verein weiter?

Leider kursiert immer noch das Gerücht, der TSV Georgii Allianz würde ‚eingestampft‘. Das entbehrt jeder Grundlage. Der Sportverein bleibt erhalten.

Die Allianz wird einen ligatauglichen Fußballplatz bis zum Beginn der Bauarbeiten fertig stellen, so dass der Spielbetrieb ab Mitte 2018 nahtlos weiter läuft.

In der Sitzung des ‚Zukunftsteams‘ am 15.2.17 wurde dies seitens der Vertreterin der Allianz, Frau Preuß, noch einmal bekräftigt. Die Details bezüglich der Infrastruktur für den Außensport (Fußball, Volleyball etc.) werden noch besprochen.

Ziel ist es, die Sporthalle während der Bauphase für den Hallensport offen zu halten, damit auch hier ein nahtloser Übergang zur neuen Anlage im Neubau gewährleistet ist.

Weiter haben wir unsere Forderung, im Rahmen des Neubaus, ein Vereinsheim mit Bewirtung einzuplanen, aufrecht erhalten, da ein ‚Clubhaus‘ die Seele eines Vereins ist.

Schon im Jahre 1934 (entnommen aus der Festschrift zum 100jährigen Jubiläum des TSV) wurde seitens der Allianz, damals noch Generaldirektion, großen Wert nicht nur auf den Sport, sondern auch auf das Haus gelegt, mit den Worten: Jeder Allianzer ist hier willkommen zu sportlicher Betätigung oder zu behaglicher Ruhe nach dem Feierabend.

Zu einem späteren Zeitpunkt wird noch die Kooperation des TSV mit der Allianz zu Gesundheitskursen zu besprechen sein. Dadurch ist auch für den Verein ein Mitgliederzuwachs in Sicht.

Die Schützen bitten darum, zu überlegen, ob sie einen Schießstand für Luftgewehre erhalten können, die Cheerleader bitten um eine Spiegelwand, die Boulespieler brauchen eine geeignete Fläche.

Es sind anscheinend bauliche Mängel in der derzeitigen Halle feststellbar. Diese (nicht gemeint sind Schönheitsreparaturen) sollen an Herrn Sauer gemeldet werden.

Die nächste Sitzung des Zukunftsteams ist am 28.6.17, vielleicht gibt es da schon Antworten.

Wir halten Sie auf dem Laufenden,

Ich wünsche Ihnen und Ihren Angehörigen ein frohes Osterfest.

Heidemarie Haas

 

Wechsel im Vorstand unseres Sportvereins

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Unser langjähriger 1. Vorsitzender Klaus Müller war seit 1974 in ehrenamtlichen Funktionen für den Sportverein engagiert, zunächst bis 1981 als stellvertretender Vorsitzender, ab dann bis zum 5.10 2016 als Vorsitzender.

Im Jahre 1995 erhielt Klaus für seine herausragenden, ehrenamtlichen Verdienste die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg mit einer Ehrungsurkunde des damaligen Ministerpräsidenten Erwin Teufel.

Im Rahmen des 100jährigen Jubiläums des Sportvereines, der Festakt fand am 28.04.1999 in den Räumen von Allianz-Leben in der Reinsburgstraße statt, überraschte unser Vereinskamerad, der damalige Regierungsdirektor Norbert Laske, in seiner Laudatio mit der Überreichung der Sportplakette des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog, die dem Verein für die in langjährigem Wirken erworbenen besonderen Verdienste um die Pflege und Entwicklung des Sportes verliehen worden ist. Das war die höchste Auszeichnung die ein Sportverein erhalten kann, was nicht zuletzt der Verdienst von Klaus Müller war.

Von den knapp 11.000 Sportvereinen, die damals in Baden-Württemberg registriert waren, war unser Verein der 412, der diese sehr seltene Auszeichnung bekam.

Nach 35 Jahren hatte Klaus Müller entschieden nicht mehr zu kandidieren und sich mehr Ruhe, in diesen unruhigen Zeiten, zu gönnen.

Wir danken Klaus sehr herzlich für seinen, aufopferungsvollen, Einsatz für den Verein und wünschen ihm alles erdenklich Gute.

Die Nachfolge als Vorsitzende hat Heidemarie Haas angetreten, sie wird unterstützt von Jasmin Stähle.